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Laufer Kegler gewinnt Verbands-meisterschaft

Die Breitensportkegler von Gut Holz 66 Lauf richteten an fünf Wettbewerbstagen die 10. Verbandsmeisterschaft der VBFK aus. Dabei vergoldete sich Anton Heinlein seinen Start im Männer-Einzel.

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 Ergebnisse BM 2019 unter vbfk.de

Mannschaften/Tandems

Einzel/Paare/Jugend

 


Verbandsmeisterschaft

17.08.-25.08.2019

in Lauf

Ergebnisse

 
Bezirksmeisterschaft 2019
 
 

Zwei Laufer Kegler Europameister

 

MÜNCHEN (mb) – Vom 30. Mai bis 1. Juni fand die 7. Europameisterschaft der Breitensportkegler statt, bei der Marion Gloßner-Fuchs und Markus Berger von Gut Holz 66 Lauf für den Landesverband Bayern an den Start gehen durften. Beide gewannen mit ihren Auswahlmannschaften die Goldmedaille und spielten sich zudem in ihren Einzeln unter die Top Ten.

Zum nunmehr siebten Mal fand die Europameisterschaft der Breitensportkegler für Auswahlmannschaften und Einzelkegler statt. Die Europäische Breitensport-Freizeitkegel Union EBFU als internationaler Dachverband betraute die Vereinigung Bayerischer Freizeitkegler VBFK mit der Organisation und Durchführung des hochkarätigen Wettbewerbs. Mit Baden, Bayern, Kärnten, Oberösterreich, Steiermark, Südbaden, Südtirol, Thüringen, Tirol und Vorarlberg konnte man insgesamt zehn Länder bzw. Landesverbände in der bayerischen Landeshauptstadt willkommen heißen. Gekegelt wurde in den drei Mannschaftsdisziplinen Frauen, Männer und Mixed sowie in den beiden Einzeldisziplinen Frauen und Männer.

Für alle Teilnehmer galt es, die geforderten Qualifikationsnormen zu erfüllen. Maßgeblich dafür war die abgelaufene Saison 2018, wobei überregionaler Spielschnitt und Anzahl der Einsätze, aber auch Superkriterien wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft als Entscheidungshilfe herangezogen wurden. Nach der offiziellen Benennung bei der VBFK-Delegiertenversammlung stand im März ein ganztätiger Kaderlehrgang auf dem Programm, bei dem die Keglerinnen und Kegler gezielt vorbereitet wurden. (Die PZ berichtete.) Die Lauferin Marion Gloßner-Fuchs war als amtierende Europameisterin im Einzel automatisch startberechtigt, überzeugte darüber hinaus aber auch als schnittbeste bayerische Keglerin des Jahres 2018. Ihr Clubkamerad Markus Berger bewegte sich im Ranking der Männer innerhalb der TopTen und löste sich damit die Fahrkarte nach München. Mit einem 15. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften 2018 holte er sich einen der begehrten Einzelstarts.

Besondere Ehre kam bei der Eröffnung am Donnerstag Markus Berger zuteil. Bei seiner achten EM-Teilnahme durfte er bei der feierlichen Eröffnung stellvertretend den Eid der Aktiven sprechen, in dem sich die Sportlerinnen und Sportler zum fairen Wettkampf verpflichten. Ein Auftakt nach Maß gelang dem bayerischen Mixedteam im Anschluss an die Zeremonie. Souverän verwies das Sextett insgesamt acht weitere Mannschaften auf die Plätze und holte sich vor Kärnten und Oberösterreich den Titel, der erstmalig ausgespielt wurde. Die startberechtigte Marion Gloßner-Fuchs verzichtete hier auf eine Teilnahme, um sich auf ihre weiteren Einsätze zu konzentrieren.  

Am zweiten Wettkampftag war es dann aber für die beiden GH66-Akteure soweit. Parallel wurde auf den 18 Bahnen in den beiden Mannschaftsdisziplinen Frauen und Männer gekegelt. Leichtes Spiel hatten die Damen, denn Rita Sontheimer (465), Sarah Matthes (466), Manuela Müller (453), Sandra Prucker (466) und Heike Böttner (483) konnten bereits über 70 Kegel Vorsprung gegenüber den Kontrahentinnen erarbeiten. Für Marion Gloßner-Fuchs war es ein Leichtes, mit 474 Kegeln den Sieg ungefährdet über die Ziellinie zu bringen. Mit insgesamt 2807 Kegeln verwies die Truppe die Keglerinnen aus Baden und Vorarlberg auf die weiteren Plätze und knüpfte damit an den Erfolg aus dem Jahr 2017 nahtlos an.

Bei den Herren machte Markus Berger an für ihn ungewohnter Position den Anfang und brachte dabei 476 Kegel zu Fall. Nach Dominik Dietrich (460), Karl Peter Ebert (429) und Achim Setter (471) lagen die Bayern lediglich an Position 4 bei knapp 20 Kegel Rückstand auf das Führungstrio. Nervenstark brachte Heinrich Stiglmeier mit 512 Kegeln die Mannschaft wieder ins Rennen, so dass Schlussspieler Helmut Kazmierczak die Entscheidung herbeiführen musste. Dieser zog mit einer Leistung der Superlative bereits im ersten Durchgang mit 270 Kegeln der Konkurrenz den Zahn und führte mit insgesamt 518 Kegeln seine Kameraden zum Sieg. Mit 2866 Kegeln triumphierten die Männer nach 2017 erneut über ihre Mitstreiter aus Kärnten und Baden.   

Die hervorragenden Falleigenschaften in München führten zu sensationellen Ergebnissen in den Einzelwettbewerben. So überkegelten bei den Herren allein 13 der angetretenen 80 Teilnehmer die magische 500-er-Grenze über 100 Wurf. Nach einem durchschnittlichen Beginn kämpfte sich Markus Berger in sein Spiel und konnte am Ende 509 Kegel erzielen, was am Ende für den 10. Platz reichte. Marion Gloßner-Fuchs wurde als Titelverteidigerin besonders von den restlichen 71 Starterinnen beäugt. Mit Trainingsrückstand konnte sie ihre Fähigkeiten nicht voll entfalten und blieb bei 500 Kegeln auf Rang 4 hängen. Die beiden letzten Anwürfe im Abräumen verwehrten ihr den Griff zu weiterem Edelmetall. Beide Kaderspieler waren dennoch ebenso wie ihr Trainer und Mentalcoach Roland Schiffner mehr als zufrieden mit den erbrachten Leistungen.

Ergebnisse und Bilder unter: vbfk.de

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